Im dritten Abschnitt erfolgt die Einweisung und Umschulung auf den zweiten vereinseigenen Doppelsitzer, der DG500 (siehe Foto rechts).

 

Jetzt beginnt die Überlandausbildung. Zu Übungsflügen, die allein durchgeführt werden, kommen zwei Überlandeinweisungen mit Lehrer. Dabei handelt es sich um zwei Überlandflüge von jeweils 120 bis 150 km Streckenlänge, bei denen der Lehrer zwar mitfliegt, die aber vom Schüler allein vorbereitet und durchgeführt werden sollen.

Zur Vorbereitung gehört auch eine Einweisung in die Handhabung der GPS-Navigationsgeräte, die wir in den Vereinsflugzeugen verwenden. Diese Geräte zeichnen gleichzeitig den Flug auf, die Flugdatei kann anschließend auf dem PC mit Hilfe spezieller Software ausgewertet werden

 

Gelegentlich kommt es vor, daß man bei Überlandflügen keine Thermik mehr findet. Wenn dann kein Flugplatz in der Nähe ist, kann man nur noch auf einem geeigneten Acker landen (vgl. Foto unten). Das ist nicht weiter schlimm, das Flugzeug muß in diesem Fall auseinandergebaut und mit einem Transportanhänger abgeholt werden. Auch das Landen auf einem Acker wid während dieser Phase mit dem Lehrer geübt.

 

Nach Abschluß dieser Übungen kann der Schüler jetzt versuchen, allein Überlandflüge durchzuführen. Wenn dabei eine Streckenlänge von 50 km erreicht wird, hat man den praktischen Teil der Flugausbildung hinter sich gebracht und man kann sich nun auf die Vorbereitung zur Prüfung für den Schein konzentrieren.

 

Foto: Außenlandung - der AstirCS auf einem Acker bei Groß Steinum

 

 

 

Zurück zur Ausbildung Segelflug