Es kann vorkommen, daß die Wettervorhersage nicht gepaßt hat und daß die Thermik oder die Hangaufwinde irgendwann nicht mehr nutzbar oder nicht mehr vorhanden sind. Wenn kein anderer Flugplatz in Reichweite liegt, ist eine Landung auf einem geeigneten Acker unvermeidlich.

 

Foto: Die ASW24 des Vereins auf einem Acker bei Stendal

 

In diesem Fall registriert der Logger die Landung und schließt die Flugdatei ab. Die bis zur Landung zurückgelegte Strecke kann zur Wertung eingereicht werden.

Nun muß man warten, bis die Rückholer mit dem Transportanhänger (siehe Foto rechts) eintreffen. Dann kann das Flugzeug auseinandergebaut und im Anhänger verstaut, abtransportiert werden.

Einen für die Landung geeigneten Acker zu finden, ist im norddeutschen Tiefland in der Regel kein Problem, wenn man rechtzeitig anfängt, sich danach umzuschauen. Mit etwas Glück erreicht man auch einen Flugplatz, auf dem man die Möglichkeit hat, sich mit einem Motorflugzeug nach Hause schleppen zu lassen.

 

In solcher Situation ist es von Vorteil, wenn das Flugzeug mit einem Klapptriebwerk (vgl. Foto links) ausgestattet ist, das im Normalfall im Rumpf verborgen ist. Um eine Außenlandung zu vermeiden, kann es ausgefahren und gestartet werden. So kann man mit Motorkraft wieder aufsteigen und den Zielflugplatz erreichen.

Der Logger protokolliert aber die Motorlaufzeit, in der Auswertung zählt das Betätigen des Motors wie eine Außenlandung, das heißt, die bis dahin geflogene Strecke wird gewertet. Man hat jedoch den Vorteil, daß man bequemer und schneller nach Hause kommt.